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Zero Waste – 12 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

 

Das neue Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind im Kopf noch ganz präsent, oder? 😉 Wir möchten euch zeigen, wie man dieses Jahr auch dazu nutzen kann, Verpackungen bewusst zu vermeiden und damit der Umwelt und sich selbst etwas Gutes zu tun.

Tipps haben wir uns dabei von unserer Kollegin Maryline aus dem Yves Rocher Newsletter Team eingeholt. Sie versucht seit einigen Jahren nach der Zero Waste Philosophie zu leben - also so wenig Abfall wie möglich zu produzieren und damit auch nachhaltiger zu konsumieren. Wichtig sind ihr die kleinen Schritte zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag, denn von heute auf morgen ganz ohne Verpackungen und sonstigen Müll zu leben ist kaum möglich. Wer sich mit Spaß und nicht zu viel Druck ausprobiert, kann schon mit wenigen Mitteln Gutes tun - probiert es einfach mal aus.

Hier kommen Marylines praktische 12 Tipps, mit denen sich der Zero Waste Ansatz Monat für Monat in den verschiedensten Lebensbereichen (Ernährung, Bildung, in der Wohnung, etc.) umsetzen lässt:

JANUAR - TIPP 1

Der erste Tipp ist super leicht umzusetzen und damit der perfekte Einstieg für alle Zero Waste Newbies. Maryline hat IMMER eine Stofftüte oder einen Jutebeutel dabei, mit dem sie auch spontan Einkäufe erledigen kann. Auch die Flasche Wasser (am besten aus Metall oder Glas) für unterwegs darf nie fehlen, denn so vermeidet sie durstige Spontankäufe. Die Einkäufe am Wochenende erledigt Maryline meist auf dem Wochenmarkt, wo sie sich viele Lebensmittel sogar in selbst mitgebrachte Tupperwaren füllen lassen kann. We like!

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FEBRUAR - TIPP 2

Wir bleiben beim Thema Getränke: Hier macht uns Leitungswasser das Leben einfacher! Dieses können wir –Stand heute – hierzulande bedenkenlos trinken, denn Leitungswasser ist das in Deutschland am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Ganz nebenbei spart man sich damit auch das lästige Flaschen-Schleppen. Und wer es sprudelig mag, kann auf praktische Hilfsmittel wie z.B. einen Sodastream (die Kartuschen sind austauschbar!) umsteigen.

MÄRZ - TIPP 3

In Sachen Ernährung versucht Maryline weniger mit Pasta und dafür mehr mit Kartoffeln oder Reis zu kochen. Warum? Diese sind einfacher unverpackt zu finden, da es sich um Naturprodukte (keine Industrieware) handelt. Und leckere Kartoffel- oder Reis-Gerichte gibt es schließlich jede Menge 😉

 

APRIL - TIPP 4

Auch bei Molkereiprodukten wie Milch, Joghurt, oder Sahne kann man recht einfach unnötiges Plastik vermeiden. Viele (Bio-) Supermärkte bieten solche Lebensmittel in Pfand-Glasflaschen an. Schaut beim nächsten Einkauf am besten in den Regalen nach – ihr werdet überrascht sein! Maryline versucht außerdem, so viele Lebensmittel wie möglich selbst herzustellen: Im Winter gibt es bei ihr z.B. leckeren frischgepressten Orangensaft – natürlich direkt im Glas und ganz ohne Verpackung.

MAI - TIPP 5

Für diesen Monat haben wir einen Tipp, der sich ebenfalls leicht in den Alltag integrieren lässt: Tschüss, Servietten und Papiertücher – Hallo, Lappen! Denn damit lassen sich Schmutz, Essensreste und Co. ebenso gut und dabei viel nachhaltiger beseitigen. Maryline verzichtet in der Küche außerdem auf Plastikfolie und nutzt zum Bedecken von Lebensmitteln ganz einfach Teller... Easy, oder?

JUNI - TIPP 6

Beim Wäschewaschen empfiehlt Maryline, auf Waschnüsse oder Bio-Waschmittel umzusteigen. Dieses kann man nach Möglichkeit auch in verpackungsfreien Supermärkten, wie dem Schüttgut in Stuttgart, nachfüllen lassen. Wir waren positiv überrascht, wie einfach das Einkaufen und Nachfüllen von Produkten dort funktioniert und sind vom Konzept begeistert. Hier findet ihr eine Liste der plastikfreien Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz: https://utopia.de/ratgeber/verpackungsfreier-supermarkt/ Vielleicht ist der nächste Supermarkt ja näher als ihr denkt?

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JULI - TIPP 8

Es ist Sommer und am liebsten würdet ihr im SALE alle neuen Modetrends shoppen? Schaut aber bitte vorher gut, ob Größe, Schnitt und Muster wirklich zu euch passen und aus „langlebigen“ Materialien (z.B. Baumwolle) sind. Außerdem lohnt es sich oft, kleine Mängel an älteren Kleidungsstücken selbst zu reparieren, um ihnen so ein neues Leben zu schenken 😊 Ist eine Reparatur nicht mehr möglich, solltet ihr Kleidung auf jeden Fall richtig entsorgen bzw. spenden, sodass sie sich andere Menschen noch darüber freuen können – z.B. beim Roten Kreuz, der Heilsarmee oder auf Tausch-Flohmärkten.

AUGUST - TIPP 9

Wir sind – wie Maryline - absolute Coffee Lovers! Dieser Tipp kommt uns daher gerade recht. Kaffee kann man mittlerweile ganz einfach unverpackt direkt im Kaffeehandel oder mit etwas Glück beim Lieblings-Café kaufen. Der große Vorteil: Hier kann man den Mahlgrad, passend zur heimischen Kaffeemaschine, selbst auswählen. Apropos Kaffeemaschine: Am besten verwendet ihr eine ohne Filter (z.B. French Press, italienische Espresso-Maschine, etc.), um auch hier Abfall zu vermeiden. Tee kauft Maryline übrigens auch unverpackt im Teehandel und nutzt anstelle von Papierfiltern ein Teesieb.

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SEPTEMBER - TIPP 9

Diesen Monat knüpfen wir uns das Bad vor! Maryline verwendet bspw. eine biologisch abbaubare Bambus Zahnbürste und nachfüllbare Zahnseide – beides ist in vielen verpackungsfreien Supermärkten erhältlich.

OKTOBER - TIPP 10

Es wird draußen langsam kälter und wir verbringen wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Wie wäre es hier mit natürlicher und nachhaltiger Deko? Super gut eignen sich bspw. Soliflore-Vasen, unverpackte Kerzen oder selbst gebastelte Herbarien. Wir haben euch hier erklärt, wie ihr in wenigen Schritten ein hübsches, ganz individuelles Herbarium für eure Wände zaubern könnt: https://www.yves-rocher.de/actbeautiful/de/de/herbarium-diy/

NOVEMBER - TIPP 11

Diesen Monat kommt ein ganz einfacher Tipp dazu: Maryline nutzt seit Langem schon aufladbare Batterien anstelle von Normalen. On top kauft sie häufig Elektronik, die mit einem USB-Kabel aufzuladen ist – z.B. Fahrradlampen.

 DEZEMBER - TIPP 12

Im Winter sind gemütliche Abende mit einem guten Buch genau das Richtige, oder? Auch hier kann man versuchen, so nachhaltig wie möglich zu konsumieren. Bücher findet ihr z.B. ganz einfach über Tauschbörsen, Flohmärkte oder zum Leihen in der nächsten Bibliothek. Bestimmt habt ihr eine in eurer Nähe… Viel Spaß beim Stöbern und Schmökern! 😊

 

Habt ihr weitere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag? Dann teilt sie mit uns auf Instagram unter dem Hashtag #actbeautiful und verlinkt unseren Account @yvesrocherdeutschland

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